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Viele geflüchtete Kinder sind schwer traumatisiert: Finanzierung für psychologische Betreuung fehlt

30.10.2015

© Katharina Gossow

Viele der Kinder, die mit oder ohne ihrer Familie aus Kriegsgebieten geflüchtet sind, haben schwere Traumata erlitten und brauchen psychologische Hilfe. Der Verein Hemayat bietet diese Therapien an. Der Bedarf ist aber so groß, dass er bei weitem nicht gedeckt werden kann, obwohl der größte Andrang als Folge der steigenden Flüchtlingszahlen erst bevor steht. Laut Schätzungen des UNHCR sind weltweit 20 Million Kinder auf der Flucht vor Krieg, Folter und Menschenhandel. Sonja Brauner ist Kinder- und Jugendbetreuerin bei Hemayat:

„Unsere Warteliste ist ein Jahr lang. Wir haben momentan 80 Minderjährige auf der Warteliste. Insgesamt sind es 300 Menschen. Wir könnten unglaublich viel arbeiten. Es gibt genügend Therapieräume, es gibt genügend Therapeuten, es gibt genügend Dolmetscher. Die Realität ist aber so, dass die Basisfinanzierung nicht da ist. Das bedeutet, dass wir erst fünf bis acht Monate später die Honorarnoten ausbezahlt bekommen. Das heißt, dass jeder der bei Hemayat arbeitet, einen andern Job braucht, wo er sein Geld verdienen kann. Bei einer Kindertherapie bleiben unterm Strich sechs bis zehn Euro netto pro Stunde über. Das kann man anderswo leichter verdienen.“

Im Jahr 2014 hat Hemayat 661 Menschen aus 36 Ländern betreut, darunter waren 79 Minderjährige. Diese Menschen sind nun Teil unserer Gesellschaft, die Kinder gehen in hiesige Kindergärten und Schulen. Aufgrund ihrer Traumatisierung können viele von ihnen nicht schlafen, können sich kaum konzentrieren und nur sehr schwer neue Beziehungen aufbauen, erklärt Sonja Brauner. Schon acht bis zehn Stunden Therapie könnten hier allerdings helfen, so die Therapeutin:

„Bedauerlicherweise ist es so, dass eigentlich alle unsere Klienten - egal in welchem Alter sie sind - schlimme traumatische Dinge erlebt haben...

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