
Die ASFINAG hat ihre Bilanz für das Jahr 2025 präsentiert. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des Verkehrs auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen, die Finanzierung des Netzes und ein umfangreiches Bau- und Sanierungsprogramm. Das Unternehmen ist für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und Bemautung des hochrangigen Straßennetzes zuständig. Herbert Kasser, ASFINAG-Vorstand:
„Wir haben zwar insgesamt 33,1 Milliarden zurückgelegte Kilometer auf unserem Streckennetz. Das ist nicht wenig, unser Netz ist gut ausgelastet, aber insgesamt ist es trotzdem eine Seitwärtsbewegung. Wir haben insgesamt eine Steigerung um 0,3 Prozent. Wenn man es sektoral betrachtet: Beim Pkw haben wir zwar starke Reisemonate Juli und August verzeichnet, aber letztendlich sind es auch nur rund 0,3 Prozent Anstieg. Und beim Schwerverkehr ist es die wirtschaftliche Lage, die sich widerspiegelt. Und hier haben wir nach der Reduktion des Jahres 2023 auf 2024 von 1,4 Prozent auch im Schwerverkehr nur eine leichte Steigerung von 0,2 Prozent.“
Die Mauteinnahmen sind die wirtschaftliche Grundlage der ASFINAG. Dazu zählen die fahrleistungsabhängige Lkw-Maut sowie die Pkw-Maut über Vignette und Streckenmaut. Veränderungen ergeben sich dabei nicht nur aus dem Verkehrsaufkommen, sondern auch aus der gesetzlich vorgesehenen Anpassung der Tarife. Herbert Kasser:
„Die Mauterlöse kann man vereinfacht sagen, sind um rund 8 Prozent gestiegen. Insgesamt haben wir 2,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Rund zwei Drittel davon kommen vom Lkw, das sind 1,8 Milliarden. Rund 900 Millionen Euro kommen vom Pkw. Also mit leichten Differenzen kann man sagen, über alles hinweg: Die rund 8 Prozent Steigerung beziehen sich auf die Indexierung, wie gesagt, leichte Mengensteigerung, aber hauptsächlich Indexierung...